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Partner-Ecosysteme für Digitalisierung im Marketing

Budget und spezialisierte Mitarbeiter sind typische Hürden der digitalen Transformation – so die Drei-Länder-Studie ‘Digitale Agenda 2020’ von CSC (*). Hinzu kommt im Marketing: Die Fülle an Möglichkeiten prallt auf die Notwendigkeit, nüchtern Ziele mit ROI klar zu definieren und einen realistischen Weg für die Transformation zu entwickeln.

Schnell wird deutlich, dass dies in Eigenregie kaum zu stemmen ist. Es macht weder wirtschaftlich noch organisatorisch Sinn, die nötigen Kompetenzen im erforderlichen Umfang im eigenen Haus aufzubauen und – viel schwerer noch – sie auf hohem Niveau kontinuierlich weiterzuentwickeln.

Daher bewerten die Befragten der CSC-Studie es auch als erfolgversprechendes Rezept, spezialisierte Partner einzubinden, um die strategischen Weichenstellungen der Digitalisierung in erfolgreiches Tagesgeschäft zu verwandeln. 58 Prozent halten es für wichtig, externe Kompetenz zu aktivieren, um mit der Transformation schneller zu werden.

Kooperation für Innovation

Allerdings: Klassisches Outsourcing ist nicht die ideale Lösung – vor allem, weil den Outsourcing-Generalisten das nötige Verständnis für die spezifischen Marketing-Prozesse und das nötige Systemdesign fehlt. Ein kleinteiliger Best-of-Breed-Ansatz für einzelne Systeme und Leistungen hingegen führt zu einem komplexen Koordinationsaufwand mit zu vielen Schnittstellen.

Die Lösung für dieses Dilemma sind spezialisierte Partner-Ecosysteme, die flexibel und langfristig verlässlich sind. Wesentlich ist dabei, dass sie über einem Single-Point-of-Contact den Digitalisierungsprozess im Marketing technisch und strategisch vorantreiben.

Letztlich ist die Innovationsfähigkeit für Digitalisierung im Marketing direkt abhängig von der Fähigkeit, solide Kooperationspartnerschaften dafür zu entwickeln. Das Bewusstsein dafür besteht seit langem: So beschreibt der Deutsche Marketing Verband (DMV) (**): Das Marketing kann über die Zusammenarbeit mit Partnern und externen Dienstleistern schnell und flexibel auf breitere und tiefere Kompetenzen zurückzugreifen. So bleibe die eigene Organisation schlank und könne die Fixkosten reduzieren. Angesichts schnell veraltenden Wissens und permanenter Medienumbrüche biete die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistern zudem den Vorteil, Neues ausprobieren zu können, ohne dafür eigene Kapazitäten aufbauen zu müssen. Gerade wenn die Anforderungen steigen und vielfältiger werden, lassen sich nicht alle benötigten Kompetenzen integrieren. Fast zwei Drittel der Befragten (62%) davon aus, dass es zukünftig vermehrt Kooperationen mit Externen geben wird.

Zur “Drei-Länder-Studie Digitale Agenda 2020”

Zur Studie “Marketingorganisation der Zukunft”