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Die Logik der digitalen Marketing-Transformation

Einer digitalen Transformation kann man sich nur mit einem vernetzten Ansatz nähern. Dies betrifft sowohl die IT-Systeme als auch Prozesse und Strategien – also eine Neuordnung der Zusammenarbeit, Abhängigkeiten und Zielsetzungen. Ein nicht gerade triviales Vorhaben.

Laut einer Adobe-Studie schätzen sich nur sieben Prozent der befragten Unternehmen in Europa sich als „advanced“ ein, wenn es um „Digital Maturity“ geht. Die Hälfte (52 Prozent) sieht sich lediglich als „emergent“. Auch BearingPoint betont im „Digitalisierungsmonitor“, dass häufig die grundlegende digitale Transformation noch am Anfang steht. Viele (40 Prozent) setzen vorwiegend auf technische Tools und IT-Lösungen. Nur 33 Prozent haben mit der Transformation ihrer Geschäftsmodelle und KPIs begonnen.

Gerade das Marketing steht unter erheblichem „Druck“, schnell Ergebnisse aus Investitionen zu erzielen. Dabei zeigt die Praxis: Häufig werden Software-Lösungen als „innovative Inseln“ implementiert, die Mehrarbeit statt Effizienz bringt und daher kaum Akzeptanz finden. Oft sind Lösungen nicht vollständig umgesetzt oder werden nur in Teilbereichen genutzt.

Klar muss sein: Eine Software-Lösung ist nie Selbstzweck, sondern ein Werkzeug, um unternehmerische und strategische Ziele effizienter und in der Gesamtbetrachtung wirtschaftlicher umsetzen zu können. Hinzu kommt: Eine technologische Transformation braucht einen sorgfältig moderierten Change Prozess in den Arbeitsabläufen und Verantwortungsbereichen. Für Unternehmen ist es durchaus eine Herausforderung, hier den richtigen Weg für sich zu finden. Wichtig ist in jedem Fall, die Maßnahmen von vornherein mit Leistungsindikatoren messbar zu machen für einen kontinuierlichen Optimierungsprozess.

Hilfreich sind hier Integratoren mit Erfahrungshintergrund von Anwenderseite aus. Sie wissen häufig besser als die Hersteller, wie eine Software für spezifische Aufgabenstellungen zu nutzen und einzusetzen ist, um die gesetzten Zielsetzungen zu erreichen und Anwender optimal einzubinden.

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